News und Aktuelles


Aktuelles, 2015/2016

Unser Monatsmotto bis zu den Winterferien

Alle Kinder brauchen eine Heimat

Für die Wochen vor Weihnachten haben die Schülerinnen und Schüler der Klassen 3c und 7b das Motto

„Alle Kinder brauchen eine Heimat“

gewählt.

Die aktuelle Flüchtlingssituation beschäftigt die Schülerinnen und Schüler unserer Schule, sowie uns Lehrerinnen und Lehrer sehr. Im Unterricht und in Konferenzen wird thematisiert, was wir von unserer Seite aus tun können. Werte wie Toleranz und Hilfsbereitschaft sollen in dieser Situation gelebt werden. So war es den Schüler/innen ein Anliegen, die Bedeutung von „Heimat“ darzustellen und zu Überlegungen aufzurufen, wie wir anderen Menschen Heimat bieten können.

Mit einem Kurzfilm, einem Rap und einem Lied stellten die Schüler/innen im Plenum allen anderen  ihr  Anliegen vor. Die Texte für das Lied und den Rap haben die Schüler/innen selbst verfasst:

Lied:

My Last Hope

Sometimes I´m feeling down
and all I want to do is frown
that´s when I run away.
I remember good times special days
no place like home
my saving grace that´s when I run away.
My home is where I want to be
everything is still a mystery.
all I have is me and my family.
Let me run away.
I want to run away from it all.

(Text von Annika Thomas und Julia Simon)


Rap:

In unserem Land herrscht Krieg und Hass,
das macht wirklich keinen Spaß.
Und so bin ich losgegangen,
um hier ein neues Leben anzufangen.
Meine Eltern versanken in Not,
doch ich überlebte die Schiffsnot.

Die Verständigung ist schwer,
denn ich komme von soweit her.
Doch ich strenge mich mächtig an,
obwohl ich nicht mal deutsch sprechen kann.

Wir wollen nur noch raus hier aus unserem Land,
flüchten darum in das deutsche Land,
wo alles besser werden kann,
ein Neuanfang.
Wir wandern wochenlang und warten auf Asyl,
doch sind wir hier willkommen oder zu viel?
Die Heimat schnell vergessen,
Dach überm Kopf und was zu essen!

Oft gibt es Hass statt Freundlichkeit,
das macht ihn traurig und er weint.
Er will Lebensstandard haben
Und nicht seine Träume begraben.

Keine Arbeit und kein Geld ….
Internet regiert die Welt.
Doch er kann hier nichts weiter tun,
die Gesetze zwingen ihn zu ruh´n.

Wir wollen nur noch raus hier aus unserem Land
flüchten darum in das deutsche Land,
wo alles besser werden kann.
Ein Neuanfang.
Wir wandern wochenlang und warten auf Asyl,
doch sind wir hier willkommen oder zu viel?
Die Heimat schnell vergessen,
Dach überm Kopf und was zu essen!

Doch es sind zu viele Menschen,
deshalb schließen sie die Grenzen.
Gute Lösungen müssen her,
doch das scheint zurzeit noch schwer.
Lasst uns alle Frieden schließen
und das Leben zusammen genießen.
Ohne Hass und ohne Wut! Wäre das nicht gut?


Wir wollen sinnvolle Hilfe anbieten. So haben wir an der Schule bereits zwei große Kisten mit Legos gesammelt, die an die Flüchtlingskinder in Holzgerlingen übergeben werden. Nun werden wir uns weitere Aktionen überlegen.

Bei Ihnen zu Hause wird die Flüchtlingssituation in Deutschland und Europa sicherlich auch Thema sein. Unterstützen Sie unsere Erziehungsarbeit, liebe Eltern, indem Sie mit Ihren Kindern ebenfalls darüber reden. Vielleicht entsteht zu Hause ja die eine oder andere Idee, die wir hier in Weil umsetzen können.

A.Pfizenmaier
(Rektorin)

geschrieben am 11.11.2015 um 15:03 Uhr.