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Klasse 10

Alles rund um unsere Zehntklässler

Hochschultag „Unternehmergeist in die Schule“, 19. November 2019


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            Foto: RKW Kompetenzzentrum/Bildkraftwerk/Franziska Kaufmann

Die Klassen 10a und 10b nahmen am 19. November 2019 auf Einladung von Frau Prof. Dr. Dr. h.c. Claudia Wiepcke am Hochschultag der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe unter dem Motto „Unternehmergeist in die Schule“ teil.

Die Schülerinnen und Schüler erhielten in kurzen Inputs Einblicke zur Bedeutung von Unternehmertum und Innovationen für den Wirtschaftsstandort Deutschland. In einem ersten Schritt drehte sich alles rund um neue Ideen, welche bereits an anderen Schulen entwickelt und nun vor Ort vorgestellt wurden.

Am Nachmittag kreierten die Schülerinnen und Schüler, teils gemeinsam mit Lehramtsstudierenden, neue und innovative Geschäftsideen. Kennengelernt und praktisch angewandt wurden dazu die Methoden des Design Thinking und der Business Model Canvas.

Entwickelt wurden unter anderem Ideen zu einer nachhaltig produzierten Tastatur aus Holz „Digital Wood“, oder regenerierbare und für die kalte Jahreszeit nützliche Thermo-Einlegesohlen.

Als Siegergruppe des Gründungswettbewerbs erreichte das Unternehmen „Woodls“ die Erstplatzierung. Ein aus Holz produzierter Strohhalm soll künftig herkömmliche Strohhalme ersetzen. Das neue Unternehmen springt damit „auf einen Trend und Zeitgeist auf, zunehmend Plastikmüll zu vermeiden“, so die potenziellen Gründerinnen Sarai, Leila, Julie und Charlize.




Besuch der Gedenkstätte Dachau

Am Donnerstag, den 26.09.2019, waren wir, die Klassen 10a und 10b der GMS Weil im Schönbuch, in der KZ-Gedenkstätte Dachau. Dort wurden wir von einer Referentin über das Gelände geführt.

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Während der Führung durften wir alle unsere Fragen loswerden. Diese wurden uns sehr kompetent und ausführlich beantwortet. Wir selbst durften die Führung mit unserem Wissen bereichern und dieses auf die Probe stellen. So schätzten wir zum Beispiel die Prozentzahl der zu dieser Zeit in Deutschland lebenden Juden viel zu hoch ein. Tatsächlich lag sie bei nur 0,7 Prozent, während sich unsere Schätzungen im Bereich von 5 bis 30 Prozent bewegten.

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Wir liefen die verschiedenen erhaltenen Gebäude ab und wurden über ihre Veränderungen und Verwendungszwecke während der KZ-Betriebszeit unterrichtet. Unter anderem erfuhren wir, dass Dachau auch als SS-Ausbildungslager bzw. „Schule der Gewalt“ genutzt wurde.

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Am nachdenklichsten hat uns die Erkundung des Krematoriums und der Gaskammer gemacht, da uns dort die Ausmaße des damals Geschehenen noch einmal sehr verdeutlicht wurden. Sehr berührt haben uns ebenfalls die Geschichten von einem überlebenden Häftling, den unsere Referentin noch persönlich kannte.

Zum Schluss besichtigten wir den Gefängnistrakt, in dem Häftlinge bestraft und gequält wurden, was bis hin zum Selbstmord oder zur psychischen Verzweiflung führte. Ein Mitschüler kommentierte treffend: „ Das Gefängnis im Gefängnis“.

Insgesamt ging die Führung drei kurzweilige Stunden, in denen wir sehr viele interessante Informationen mitnehmen konnten.

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Carlotta, Sarai, Valeska, Charlize




„SchülerUNI“ Weil im Schönbuch

Besuch des Bundestagsabgeordneten Florian Toncar

Am Freitagvormittag, dem 25. Januar 2019, trafen sich die 9. und 10. Klässler der Gemeinschaftsschule zur „SchülerUNI“ im Musiksaal mit Florian Toncar, Bundestagsabgeordneter der FDP.

Florian Toncar ist 1979 geboren (39 Jahre alt) und in Weil im Schönbuch aufgewachsen und zur Schule gegangen. Seine ersten Worte waren: "Es ist mal wieder schön hier zu sein."

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Er machte sein Abitur am Goldberg Gymnasium in Sindelfingen. Er studierte zwischen 2000-2005 Jura in Ravensburg. Von 2005-2013 und seit 2017 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages. Er ist außerdem verheiratet und hat zwei Kinder.

Wir haben Herr Toncar sehr viel Fragen gestellt einige davon waren:

Zum Beispiel war die Frage einer Schülerin: „Wünschen sie sich manchmal Verhältnisse wie in China, wo nur einer bestimmt?“

Er meinte daraufhin, dass er es nicht so gut findet, denn schließlich kann in so einem System nicht jeder seine Meinung und Kreativität einbringen, so wie wir es in Deutschland kennen und haben.

Eine weitere Frage war, wie viel er denn verdient.

Sein Bruttogehalt als Bundestagsabgeordneter beträgt ca. 9.200 Euro pro Monat.  Außerdem ist er Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP, dadurch bekommt er einen Zuschuss.

„Wie stehen sie zu der Flüchtlingsproblematik in Deutschland?“

Er ist der Meinung, dass Flüchtlinge in Deutschland willkommen sind und dass Deutschland es hätte besser regeln können, zum Beispiel mit einem Einwanderungsgesetz.

„Wie stehen sie zur digitalen Infrastruktur in Deutschland?“

Florian Toncars Antwort war unter anderem, dass in ganz Deutschland ein 5G-Netz verfügbar sein sollte.

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Nach Ende des Vortrags war er noch zu Besuch in der Abschlussklasse 10a.

„Wir als Klasse 10 waren sehr positiv beeindruckt, dass er noch eine bisschen Zeit für uns hatte.“ Doch durch unseren guten Klassenlehrer (Wirtschaftskunde) wussten wir schon sehr viel Antworten auf die gestellten Fragen ;-)


Geschrieben von :

Jonathan Stürner, Nicolas Hollerbach, Naomi Vinciguerra und Jana Grozdanov

Fotos:
Holger Schmidt